3/5: Mein Kamera Werdegang nach 5 Jahren Fotografie – Mädchen Nummer Eins die Dritte: Sony Alpha a7

mäd chen num mer eins die dritte
das erste mädchen aus der mitte
das meine fotografie echt hipte
bevor die Stimmung kippte...

Sony ILCE-7: Eingeführt 2013 – 24,3Megapixel (6.000 × 4.000 Auflösung) – 117 Messfeldern, und 25 Kontrast AF Messpunkt – VOLLFORMAT Sensor von Sony – ISO50-25.600 – 10 FPS – CMOS Sensor – klappbarer LCD Bildschirm – elektronischer XGA Sucher – WLAN – GPS – HDMI/USB – FullHD Video mit 30fps – und 14.2 Stops EVS Dynamik Umfang.

Endlich FULLFRAME! Angestachelt von dem Gedanken, bessere Kamera = bessere Fotos (was technisch korrekt ist, fotografisch aber Humbug), suchte ich Wochenlang nach einer Vollformat, die ich mir leisten konnte.

Was lange währt wird endlich gut. Und so ergatterte ich auf Ebay meine erste ALPHA. Zwar gebraucht, aber in 1A Zstand. Nen Blitz gabs on Top.

YEAH! endlich war ich ein echter Fotograf…

…oder?

Naja, aber wenn Vollformat eine Tücke hat, dann das die Linsen nun ordentlich kosten. Ich bin seither nicht reicher geworden und so stand ich da. STOLZ ein Vollformat Besitzer zu sein. Wir sind in 2017 angekommen. Und traurig nun nicht wirklich Geld für ein Objektiv zu haben.

Die D5300 verkaufte ich und bekam nahezu den Kaufpreis wieder rein. Auch trennte ich mich wieder, wenn auch mit Kloß im Hals, von dem Tamron16300. Was ne Waffe!..ein Ärger

Ich machte mich kundig und fand alsbald heraus, worin der Vorteil von SPIEGELLOSEN Kamera Systeme liegt. Denn so etwas hatte ich nun und war mir dessen anfangs nicht klar. Spiegellos? Ja , die Nikon´s waren beide „normale“ DSLR, d.h. Digitale Spiegel Reflex Kamera´s

schaut man durch den Sucher, so sieht man die echte Welt. Das eintreffende Licht fliegt durch dein Objektiv auf einen Spiegel. Dieser wirft es weiter nach oben, wo es durch ein Prisma, mehrmals abgelenkt wird, um final in dein , mein Auge zu schießen…

AUA

Nun aber hatte ich eine Kamera, der damals noch recht neuen DSLM Sorte. Das M steht dabei für MIRRORLESS ( Spiegellos), also ohne einen Spiegel vor dem Sensor. Dazu muss man wissen, das der Sensor einer DSLR seeeeehr tief in der Kamera liegt, meist genau vor dem Monitor. Wo genau, das siehst du an einer kleinen Markierung, die es auf allen Kameras gibt. ein kleiner KREIS mit einem STRICH durch. Das markiert die Vorderseite deines Sensors.

Dieser liegt bei DSLM weiter vorn. Das bedeutet (und nun wird es technisch) , dass ich nicht einfach eine DSLR Linse ranschrauben kann, weil dieses Objektiv (angenommen man könnte einfach jedes Linschen vor jede Kamera klatschen), OPTISCH (also physikalisch optisch) schlicht zu Nah wäre. Wie und wo das Licht durch das Objektiv auf den Sensor geleitet wird, wird beim „erfinden“ der Kameras festgelegt. Denn da geht es schlicht um korrekte Abstände der Linse zur Lichtaufnahmefläche, den Sensor. Stell dir Vor bei Nikon ist der Abstand zwischen Sensor und Mount (Obj-Anschluss) 3cm (was nur Hypothetisch gemeint ist). Nun willst du das Selbe Objektiv an eine Spiegellose Sony packen, aber der Sensor der Sony hat nur 1,5cm Abstand vom Mount zum Sensor. Das würde bedeuten und tut es auch, dass die gesamte einst errechnete Optik des Objektivs nicht mehr stimmt. Der Brennpunkt liegt 1,5cm hinter dem Sensor und dein Bild wird nur Matschepampe…

Dafür hat der liebe Gott , oder irgendein Chinese nun aber Adapter erfunden. Diese überwinden nicht nur den richtigen Abstand von Brennpunkt zum Sensor. Sondern überbrücken auch die unterschiedlichen Marken eigenen MOUNTS (Nikon hat F & G & und nun noch Z und Sony hat im DSLR Bereich das A Mount und bei DSLM das E-Mount. komplizierter wird es bei Canon, da wird dann noch zwischen den Formaten unterschieden…)

HUI so viel Text..kurz die Augen ausruhen

legt die Augen beiseite…

Eine NEUE WELT erschloss sich mir. Und so war mein erstes Objektiv an der „neuen“ Alpha, mein schon vorhandenes 50mmF1.8 Nikon G Linschen. Und weil es so viel Spaß machte suchte ich die nächsten Jahr immer wieder nach analogen Schmuckstücken... Mein erstes anständiges Objektiv für die Sony war das Sony SEL24240 OSS. Eine absolut unterschätzte Linse. Damals, heute hat man ihren Wert anscheinend erkannt, denn sie kostet inzwischen gebraucht wieder mehr, als damals. Die Brennweite von 24mm bis 240mm ist enorm und die Optische Stabilisierung (OSS-Optical Steady Shot) leistet ganze Arbeit. Da die a7 keine Stabi hat und ich die Kamera so eingestellt hatte, das das OSS nur im Bedarfsfall, sprich wenn es genutzt wird, anging, gab es beim arbeiten immer diesen pregnanten BOING Effekt, beim filmen, wenn man REC drückte und ein wackeliges Vorschaubild heftig zittert zum Stillstand kam und ein butterweich stabilisiertes Bild entstand. Echt schön!

Mein erstes Auftrag flatterte hinein. Zwar Firmenintern, aber fürs erste echt groß. Ich sollte eine große Straßenbahn Gleis Umbau Aktion für meinen Chef in Fotos und wenn möglich auch als Film festhalten. YEAI! Wie toll, endlich arbeit. Aber sofort auch Druck und Anspruch. Kann ich das, schaff ich das technisch??? Ich informierte mich vor und schaute zig Tutorials auf YT. Schnell fand ich heraus, das ich besser eine 2. Kamera bräuchte. Ich besorgte mir wieder….

Ach, das erfährst du beim nächsten Mal!

Bis dahin wünsch ich dir viel Spaß bei deiner Fotografie!

Bis gleich!

René Bittner | FARBSYNTHESE

2 Antworten auf “3/5: Mein Kamera Werdegang nach 5 Jahren Fotografie – Mädchen Nummer Eins die Dritte: Sony Alpha a7”

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